Heil,- und Wildkräuter von  A - Z

Hier wirst du fündig, wenn du etwas wissenswertes über Kräuter erfahren möchtest. Egal wozu du diese auch verwenden kannst, Salben, Tinkturen, Räucherwerk oder Kräuter zum Essen, vieles wird hier gesammelt, dokumentiert und mit ihrer Wirkungsweise präsentiert, damit du dich gut zurecht findest.

Du findest zu den einzelnen Kräutern auch Bilder, solltest du dich trotzdem nicht zurecht finden, dann kannst du mich HIER kontaktieren.

Ich kann auch ein Buch sehr empfehlen: "Die Kräuter in meinem Garten" zu erwerben im Freya Verlag. Dieses Buch ist fast eine Pflichtlektüre. Ich spreche auch von Muntermacherkräuter. Das sind die ersten Kräuter der Saison im Frühling und beugen der Frühjahrsmüdigkeit vor.

Hier ein paar Punkte, die es beim Sammeln zu beachten gibt!

  1. Pflügt Heilkräuter nur dort, wo keine überdüngten Wiesen oder Flächen sind, bzw. nie neben der Straße, sondern auf Wiesen am Land oder auf den Bergen, die Heilwirkung ist dort kräftiger!

  2. Plündert nie eine Wiese, damit die Kräuter wieder gut nach- oder weiterwachsen können, sammelt sie an verschiedene Stellen!

  3. Heilkräuter haben die beste Wirkung, wenn man sie am Vormittag nachdem der Tau abgetrocknet ist sammelt, wenn möglich bei zunehmenden Mond um den Vollmond herum!

Heil-, und Essbare Kräuter

 

Arnika: (Arnica montana)

Das Sammeln von Arnika in der Natur ist leider nicht möglich, da sie eine sehr streng geschützte Pflanze ist.

Verwendete Teile: Blütenblätter und Wurzel

Eigenschaften: entzündungshemmend, wundheilend, kreislauf-anregend, blutstillend

Anwendung: Wunden (Schnitt- Stoßwunden) Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Gicht, innere Blutungen, Gehirn- erschütterung, Lähmung, Schlaganfall, Epilepsie, Rheuma

Augentrost: (Euphrasia rostkoviana)

Findet man an trockenen Wiesen, Waldlichtungen oder Hängen.

Verwendete Teile: Das ganze blühende Kraut

Eigenschaften: augen- magen- und hautstärkend, zusammenziehend, nervenanregend, schmerzlindernd

Anwendung: Augen- und Magenschwäche, Bindehaut-entzündungen, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen

 

 

Baldrian: (Valeriana officinalis)

Sammelt man am besten an feuchten Waldwiesen, in Ufernähe und Gebüschen.

Verwendete Teile: Wurzelstöcke

Eigenschaften: beruhigend, nervenstärkend, herzberuhigend, schlaffördernd, krampflösend, schmerzstillend, blutdrucksenkend, blähungswidrig, augenstärkend

Anwendung: Menstruationsprobleme, Krämpfe, Migräne, Unruhe, Magen-Darmtrakt, Prüfungsangst, Schlaflosigkeit.

 

 

Bärlauch - Muntermacherkraut: (Allium ursinum)

Gedeiht am besten in Au- oder Laubwälder die humusreich sind. Jedoch ist Vorsicht geboten, wenn man sich nicht sicher ist. Verwechselbar mit Maiglöckchen und Herbstzeitlose (beides sehr giftig).

Verwendete Teile: Zwiebeln und Blätter, Blüten (essbar)

Eigenschaften: reinigend, harntreibend, rötend, blutdrucksenkend, antiseptisch

Anwendung: Magen-Darmkatarrhe, Hautausschläge, Bronchitis.

Bärenklau -  Wiesenbärenklau: (Heracleum sphondylium)

Stark verbreitet auf Wiesen, Auwälder, Bachufern, Gräben.

Verwendete Teile: Wurzel und Blätter

Eigenschaften: anregend, aufbauend, potenzsteigernd, blut- drucksenkend, verdauungsfördernd

Anwendung: Blähungen, Potenzprobleme, Verdauungs-beschwerden, Furunkeln, Insektenstiche, Geschwüre.

 

Beifuß: (Artemisia vulcaris)

Findet man fast überall, besonders an Bahndämme, Zäune und Wiesen und Wegränder

Verwendete Teile: Blätter und Wurzel

Eigenschaften: appetitanregend und verdauungsfördernd, antibakteriell, antimykotisch, beruhigend, durchblutungsfördernd, galletreibend, krampflösend, menstruationsfördernd, stärkend, wehenfördernd,

Anwendung: Epilepsie, Magenstörungen, Mundgeruch, Galle- und Leberleiden, Hämorriden, Nervenleiden, Menstruationskrämpfe, Rheuma, müde und schmerzende Beine, Durchblutungsstörungen, Durchfall, Geburt, Muskelkater, Übelkeit, Unruhe, Schlafstörungen.

 

Beinwell: (Symphytum officinale)

Er wächst an Bachufern, Gewässerränder, Gräben und feuchten Gebüschen.

Verwendete Teile: Die jungen Blätter und Wurzeln

Eigenschaften: hustenlindernd, blutstillend, stopfend, anti- rheumatisch, harnsäureauflösend, gewebebildend, wundheilend

Anwendung: Gicht und Rheumabeschwerden, Husten, Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Zerrungen, Muskel- und Knochenverletzungen.

 

 

Blutwurz: (Potentilla erecta)

Gedeiht in Sumpf- und Moorgegenden, auf Magerwiesen und Heideböden.

Verwendete Teile: Die Wurzel und das ganze Kraut

Eigenschaften: blutstillend, stopfend, zusammenziehend, krampflösend

Anwendung: Innere Blutungen, Durchfall, Entzündungen, Wundfieber, Blutarmut, Leberentzündungen, lockere Zähne, vorzeitigem Samenerguss.

 

 

Brennnessel - Muntermacherkraut: (Urtica dioica)

Überall wo Menschen leben, findet man die Brennnessel, an Zäunen, Schuttplätzen und Gräben.

Verwendete Teile: Blätter, Samen und Wurzel

Eigenschaften: hautreizend, blutbildend, stoffwechselanregend, durchfallhemmend, blutdrucksenkend, schleimlösend, wassertreibend und stärkend, blutreinigend, cholesterinsenkend

Anwendung: Gicht und Rheuma, Blutkrankheiten, Durch- blutungsstörungen, Magen- Darmbeschwerden, Gelbsucht, Hämorrhoiden, Frauen mit Unterleibsprobleme, Schüttelfrost, Brustleiden.

 

Brunnenkresse - Muntermacherkraut: (Nasturtium officinale) wächst überall in und an Bächen, Flüssen oder Seen, sogar unterm Schnee.

Verwendete Teile: Blätter 

Eigenschaften: anregend, antibakteriell, blutreinigend,  schleimlösend, harntreibend

Anwendung: Husten, Bronchitis, Erkältung, Halsentzündung, Zahnfleischentzündungen, Vitamin C Mangel, Frühjahrskur, Verdauungsschwäche, Würmer, Gallen- und Blasenstein-beschwerden, Blutzucker senkend, Leichte Diabetes, Blasen- entzündung, Nierenbeckenentzündung, Rheuma, Gicht, Epilepsie, unreine Haut, Leichte Brandwunden, Ekzeme, Juckreiz.

 

Ehrenpreis: (Veronica officinalis)

Kann man überall sammeln wo trockene, lichte Waldlichtungen sind und am Waldrand.

Verwendete Teile: Das blühende Kraut

Eigenschaften: blutreinigend, hautreinigend, harn- und schweiß- treibend, cholesterinsenkend

Anwendung: Entzündliche Verletzungen, Zahnfleischentzündungen, Mundfäule, Mandelentzündung, reinigt Blut, Leber, Nieren, Verschleimung der Atemwege, Gelbsucht, Atem- und Hustenproblemen, Juckreiz und Ekzeme.

 

 

Frauenmantel: (Alchemilla vulgaris) 

Das Frauenkraut wächst auf Fettwiesen und Weiden, aber auch an Bachufern und Gräben zu Hause.

Verwendete Teile: Blätter und das blühende Kraut

Eigenschaften: harntreibend, magenstärkend, wundheilend, stopfend, entzündungshemmend, blutreinigend, menstruationsregelnd, milch- fördernd

Anwendung: Stärkung der Gebärmutter, Menstruations-beschwerden, Unterleibsentzündungen, Geschwüre, Aus- Weißfluss, Fettleibigkeit, Blutarmut, Fieber, Durchfall, Eiterungen, Wunden.

 

 

Gänseblümchen - Muntermacherkraut: (Bellis perennis)

Man kann es überall auf Wiesen finden oder neben Felder.

Verwendete Teile: Blütenköpfe (essbar)

Eigenschaften: wassertreibend, schleimlösend, blutreinigend, blut- stillend, harntreibend, krampfstillend, schmerzstillend

Anwendung: Husten, Katarrhen, Gicht, Rheuma, Magenschmerzen, Darmentzündungen, Blutschwämme, Verletzungen wie Quetschungen, Muskelfasern, Geschwüren.

 

Gänsefingerkraut: (Potentilla anserina)

Weit verbreitet auf grasbewachsenen Plätzen, Bächen, Teichen, Gräben und an Wegrändern.

Verwendete Teile: Blüten und Blätter

Eigenschaften: krampflösend, schmerzlindernd, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, entspannend, entzündungshemmend, harntreibend,
Anwendung: Wadenkrämpfe, Gliederschmerzen, zu starke Monatsblutungen, lockere Zähne, geschwollene Füße.

 

 

Giersch - Muntermacherkraut: (Aegopodium podagraria) 

Wächst fast überall als "Unkraut" im Garten

Verwendete Teile: Wurzel, Früchte und im Frühjahr zum Essen die Blätter

Eigenschaften: Vitamin C und Karotin, entzündungshemmend, harntreibend, reinigend, abführend, antirheumatisch, beruhigend, entwässernd, harnsäurelösend,

Anwendung: Gicht, Rheuma, Arthrose, Ischias, Krampfadern, bei Verstopfungen, Zahnschmerz und Husten.

 

Gundelrebe - Muntermacherkraut: (Glechoma hederacea)

In Deutschland eher als Gundermann bekannt, so findet man ihn überall auf Wiesen, Feldränder oder Hecken, Gebüsche und Waldränder.

Verwendete Teile: Ganzes Kraut

Eigenschaften: schleim- und steinlösend, heilend, harnsäurelösend, lungenwirksam, magenwirksam, appetitanregend, verdauungs- fördernd

Anwendung: Ohrenschmerzen oder Sausen, Schlafstörungen, zu schwacher Menstruation, Leberschwellung.

 

 

Hirtentäschel: (Capsella bursa-pastoris)

Bis einer Höhe von 2300 m überall zu finden, wächst für die meisten in Gärten als Unkraut.

Verwendete Teile: Ganzes Kraut

Eigenschaften: blutstillend, zusammenziehend, stuhlfördernd

Anwendung: Unterleibsblutungen, Blutsturz, Bluterbrechen, Nasenbluten, vorzeitigem Samenerguss, Geschwüre in den Ohren, lockeren Zähnen, Diabetes, allen blutenden Wunden.

 

 

Huflattich: (Tussilago farfara)

An trockenen Wegrändern, Dämmen, Böschungen oder Schuttplätzen

Verwendete Teile: Blüten und Blätter

Eigenschaften: schweiß- und harntreibend, stopfend, schleimlösend, auswurffördernd, erweichend, hustenlindernd, krampflösend

Anwendung: Husten, Lungenleiden, Staublunge, Heiserkeit, Brust, Hautentzündungen, Fiebersenkung, frische oder entzündete Wunden, Drüsenanschwellung.

 

Johanniskraut: (Hypericum perforatum)

Ein selten gewordenes Kraut, kommt vor an Wegränder, Waldlichtungen oder Brachflächen

Verwendete Teile: Oberste Drittel des blühenden Krautes

Eigenschaften: entzündungshemmend, nervenstärkend, blut- verbessernd, beruhigend, schmerzlindernd.

Anwendung: Depressionen, Sonnenbrand, Schwindel, Schlaganfall, zittrige Gliedmaßen, Magen- und Darmbeschwerden, Unterleibskrämpfe, Blähungen, Bettnässen, Leberleiden, Gelbsucht.

 

 

Kamille: (Matricaria chamomilla)

Man findet sie an Wegränder, Äcker und Böschungen als eine Art Unkraut.

Verwendete Teile: Blütenköpfe und ganzes Kraut

Eigenschaften: entzündungshemmend, wundheilend, krampflösend, antiseptisch, schmerzlindernd, beruhigend, magenstärkend, menstruationsregulierend.

Anwendung: Koliken, Blähungen, Bauchweh, Erkältungen, reinigt Leber und Nieren, Halsschmerzen, Ohrenkrankheiten, Luftwegeerkrankungen, Hämorrhoiden, Asthma, Augen- und Bindehautentzündung.

 

 

Kornblume: (Centaurea cyanus)

Geschütze Pflanze, wächst in Getreide oder Mohnfelder.

Verwendete Teile: Blütenblätter

Eigenschaften: harnsäuretreibend, schwach stopfend, entzündungs- hemmend

Anwendung: Husten, harntreibendes Magenmittel, Durchfall, Kopfweh, Gelbsucht, Nieren- und Blasenbeschwerden, entzündete Augenlider.

 

Königskerze: (Verbascum densiflorum)

Eine meiner Lieblings-pflanzen, leider nicht mehr so häufig, auf steinigen Abhängen, Böschungen, Schotterwegränder.

Verwendete Teile: Blüten und Blätter

Eigenschaften: erweichend, auswurffördernd, hustenlindernd, blutreinigend, harntreibend, beruhigend, krampflösend, haut- reinigend, schweißtreibend

Anwendung: Rheuma, Husten, Bronchitis, Lungenerkrankungen, Durchfall, bei entzündeten Augen, Wunden.

 

Löwenzahn - Muntermacherkraut: (Taraxacum officinale)

Kommt überall auf Wiesen vor, besonders auf überdüngte.

Verwendete Teile: Die gesamte Pflanze, samt Wurzeln

Eigenschaften: gallebildend, gallenflussfördernd, nierenanregend, stoffwechselanregend, antirheumatisch

Anwendung: Frühjahrsmüdigkeit, Bindegewebe, Leber, Nieren, Gallensteine, reine Haut, Wassersucht, Milzleiden, Alters-erscheinungen, Blutkrankheiten, Fettsucht, Gicht und Rheuma.

Lungenkraut - Muntermacherkraut: (Pulmonaria officinalis)

In schattigen Laub- und Mischwälder, Waldränder und Gebüsche.

Verwendete Teile: Blätter, Blütenstände, Wurzel

Eigenschaften: adstringierend, blutstillend, erweichend, harntreibend, schleimlösend, auswurffördernd, gewebefestigend, wundheilend

Anwendung: Lungenkrankheiten, Blutauswurf, Heiserkeit, Hals- und Brustschmerzen, Erkältung, Halsentzündung, Durchfall, Darm- entzündung, Hämorrhoiden, Blasenentzündung, Nierenbecken- entzündung, Augenentzündung, Wunden, Pickel.

Margerite: (Chrysanthemum leucanthemum)

Bevorzugt werden lichte Wiesen und Pionierböden. Auch auf Magerwiesen und Halbtrockenböden

Verwendete Teile: Blütenköpfe (auch essbar)

Eigenschaften: krampflösend, beruhigend, harmonisierend

Anwendung: Erkältungen, Wundheilung, Darmkoliken und Menstruationsbeschwerden, Husten und Asthma.

Mistel: (Viscum album) Giftig

Ein echtes Druidenkraut, sie wachsen als Schmarotzer auf Bäumen

Verwendete Teile: Blätter und die dünnen Stängel

Eigenschaften: blutzuckersenkend, blutstillend, krampflösend, zusammenziehend

Anwendung: Krämpfe, Epilepsie, innere Blutungen, Störung des Blutkreislaufes, Schwindel, schwachem Gedächtnis, Migräne, Kopfweh, Konzentrationsschwäche, Drüsenschwäche, Diabetes und Tumore.

 

Quendel - Muntermacherkraut: (Thymus serpyllum) Schmackhaftes Kraut das man an Wiesenböschungen, Wegrändern, Ackerrändern und sonnigen Waldlichtungen findet, man sagt zu ihm auch der wilde Thymian

Verwendete Teile: Das blühende Kraut

Eigenschaften: auswurffördernd, antiseptisch, schweiß- und harn- treibend

Anwendung: Husten, Bronchitis, Heiserkeit, starke Wehen, Altersschwäche, Blutarmut, Bleichsucht, Wechselbeschwerden, Nervenleiden, Depression, Schlaflosigkeit, Ausschläge.

 

 

Rotklee: (Trifolium pratense)

In der Nähe von Kleeäcker oder in fast allen Wiesen zu finden.

Verwendete Teile: Blütenköpfe (essbar)

Eigenschaften: krampflösend, harntreibend, östrogenhaltig, blut- reinigend

Anwendung: Bronchitis, Weißfluss, Ekzeme, Augenleiden, Schuppenflechten, Appetitlosigkeit, Gicht, Leberschwäche, Rheuma, Rekonvaleszenz, Verstopfung.

 

Ringelblume: (Calendula officinalis)

Ist in der Regel  im eigenen Garten angepflanzt.

Verwendete Teile: Blüten

Eigenschaften: wundheilend, antiseptisch, entzündungshemmend, erweichend, blutreinigend, krampflösend, menstruationsregulierend, wurmtreibend, schweißtreibend

Anwendung: Gallenprobleme, Menstruationsschmerzen, Magen-schmerzen, Darmprobleme, Geschwüre, Hautentzündungen, Verstauchungen, Quetschungen, Abszesse,  Venen,- und Nagelbettentzündung.

 

 

Sauerampfer - Muntermacherkraut: (Rumex acetosa)

In feuchten Wiesen, Gräben, Gebüschen und Waldlichtungen zu finden.

Verwendete Teile: Ganzes Kraut

Eigenschaften: appetitfördernd, harntreibend, blutreinigend, leberstärkend

Anwendung: Hauterkrankungen, Entzündungen der Mund- schleimhaut, Appetitlosigkeit.

 

Schafgarbe - Muntermacherkraut: (Achillea millefolium)  Man kann sie fast überall finden, besonders an Feld- und Wiesenrändern.

Verwendete Teile: Obere Hälfte des Krautes, im Frühling zum Essen auch die Blätter

Eigenschaften: entzündungshemmend, anregend, antiseptisch, krampflösend, harntreibend, blähungswidrig, verdauungsfördernd, menstruationsregelnd

Anwendung: Magenschwäche, Durchfall, Bauchweh, Blasenschwäche, Regelstörungen, Krampfadern, Gicht, Rheuma, unreiner Haut, Hämorrhoiden, Ausfluss, ausbleibender Menstruation.

 

 

Scharbockskraut - Muntermacherkraut: (Ranunculus ficaria)

In großen Massen in lichten Wäldern und in der Nähe von Bächen - leicht giftig!

Verwendete Teile: Blätter, Brutknospen, Wurzel

Eigenschaften: blutreinigend

Anwendung: Vitamin C Mangel, Hautunreinheiten, Hämorrhoiden (Sitzbad), Warzen.

 

Schöllkraut: (Chelidonium majus)

Man findet sie auf Schuttplätze, Wegränder, Zäune aber auch in Waldnähe - leicht giftig!

Verwendete Teile: Kraut und Wurzeln

Eigenschaften: harntreibend, abführend, schmerzstillend, auflösend, reizend, augenstärkend

Anwendung: Asthma, Bronchitis, Schuppenflechte, Stoff-wechselstörungen, Leberprobleme, Warzen.

 

Schlüsselblume - Muntermacherkraut: (Primula veris)

Geschützte Heilpflanze, wächst an nicht gedüngten Wiesen in Auwälder und in Laubwälder.

Verwendete Teile: Blüten, Blätter, Wurzeln

Eigenschaften: schleimlösend, harn- und schweißtreibend, beruhigend, schlaffördernd, schmerzstillend, abführend, erweichend, herzstärkend. blutreinigend, entzündungshemmend, krampflösend

Anwendung: Herz, Bronchitis, Gicht, Rheuma, Schlaganfall, Husten, Migräne.

 

Stiefmütterchen: (Viola tricolor)

An Ackerrändern, in Äckern oder Gärten.

Verwendete Teile: blühendes Kraut und Wurzel

Eigenschaften: harntreibend, hautverbessernd, blutreinigend, schleimlösend, antibakteriell, entzündungshemmend, erweichend, krampflösend, schmerzstillend, schweisstreibend

Anwendung: Akne, Hautekzeme, Milchschorf, Blutreinigung, Husten, Asthma, Bronchitis, Verstopfung, Darmkolik.

 

Spitzwegerich - Muntermacherkraut: (Plantago lanceolata)

Überall möglich, meist als Unkraut im Garten.

Verwendete Teile: junge Blätter

Eigenschaften: blutreinigend, heilend, kühlend, hustenlindernd, harntreibend, zusammenziehend, zerteilend, antibakteriell,schliem- lösend, astrigierend

Anwendung: Bronchitis, Husten, schwacher Lunge, Ausschläge, Magersucht, schwachem Magen, Verletzungen, blaue Flecken.

 

Taubnessel - weiß und rot: (Lamium album)

An Zäunen, Äckern und Wegesränder, hin und wieder auch an Schuttplätze.

Verwendete Teile: Blüten

Eigenschaften: schleimlösend, schmerzlindernd, krampflösend, entzündungshemmend, blutreinigend

Anwendung: Frauenleiden, Weißfluss, Regelstörungen, Juckreiz, Schlafmittel, Nagelbetteiterung, Wunden, Geschwüre, Bronchialleiden, Ohrenprobleme.

 

 

Veilchen - Muntermacherkraut: (Viola odorata)

Wächst fast überall in Wiesen, Gärten und Waldränder 

Verwendete Teile: Das blühende Kraut, Wurzel

Eigenschaften: abschwellend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, durchblutungsfördernd,  erweichend, harntreibend, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend, schmerz-lindernd, schweißtreibend, abführend

Anwendung: Rheuma, Gicht, Blasenentzündung, Nieren-entzündung, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Epilepsie, Nervosität, Angstzustände, Hautkrankheiten, Ekzeme, Pickel, Hautschuppen, Verrenkungen, Quetschungen, Er-krankungen der Atemwege, Magen-Darmprobleme, Gelenksentzündungen.

 

 

Vogelmiere - Muntermacherkraut: (Stellaria media)

Wächst an Straßenrändern, Waldrändern, auf Wiesen, auf dem Acker und im Garten - bis 1.700 Metern. Tausendsassa Kraut, seit der Jungsteinzeit bekannt und ist somit eine sogenannte "Urpflanze".
Verwendete Teile: das ganze oberirdische Kraut

Eigenschaften: blutreinigend, entzündungshemmend, verdauungs-fördernd

Anwendung: Blutvergiftung, Verbrennungen, Hals- und Lungenproblemen, Brustfellentzündung, Ekzeme - Geschwüre, Hautprobleme, Koliken, Krämpfe, Krätze, Leberleiden, Magen- Darmproblemen, Nesseln, Rheuma, Schnupfen, Übergewicht, Verstopfung.

 

 

Waldmeister: (Galium odoratum)

Bevorzugt Buchenwälder und leicht kalkreiche Gegenden und dort wo das Immergrün zu Hause ist.

Verwendete Teile: Das blühende Kraut

Eigenschaften: anregend, herzstärkend, harn- und schweißtreibend, keimtötend, beruhigend, schlaffördernd, blutreinigend, leberstärkend, verdauungsfördernd, wurmtreibend

Anwendung: Reinigung der Leber, Schlafmittel, Herzschwäche, Herzklopfen, Harnbeschwerden, Unterleibsprobleme, depressive Verstimmungen.

 

Wiesen - Glockenblume: (Campanula patula)

Sie bevorzugt die Wiesen-Glockenblume frische, feuchte, nährstoffreiche Wiesen, Gebüsche und deren Säume und auch Waldlichtungen mit sandigem oder lehmigem Böden.

Verwendete Teile: Blüten (essbar), Sprosse, Blätter, Wurzel

Eigenschaften: Inulin, Vitamin C

Anwendung: adstringierend, leicht antiseptisch und erfrischend, gegen Halsschmerzen.

 

Wiesenschaumkraut - Muntermacherkraut: (Cardamine pratensis)

Auf feuchten Wiesen, an Wegesrändern, an Ufern und in lichten Wäldern, in Parks

Verwendete Teile: Das ganze Kraut

Eigenschaften: blutreinigend, belebend, leberstärkend, nerven-stärkend, krampflösend, entschlackend, verdauungsfördernd, stoffwechselanregend, harntreibend

Anwendung: Hautausschläge, Rheuma, Leber,- und Nieren-probleme,  Skorbut, Diabetes, Blutarmut, Unterleibs-schmerzen, geschwächte Immunabwehr, Wassersucht.

Bäume und Sträucher

Apfelbaum: (Pyrus malusa)

Verwendete Teile: Früchte

Eigenschaften: schlaf- appetit- und verdauungsfördernd, fiebersenkend, harntreibend, erfrischend, stopfend

Anwendung: senkt Cholesterin, hilft bei Rheuma, Gicht, Aterienverkalkung, Husten, Heiserkeit, Katarrhen, stärkt die Nerven und ist ein natürliches Schlafmittel, hilft bei Fettsucht, Anämie, Steinleiden und Herzschwäche

 

Birke: (Betula pendula)

Verwendete Teile: Knospen, junge Blätter, Rinde und Saft

Eigenschaften: wassertreibend, steinlösend, rheumawirksam

Anwendung: hilft bei Wassersucht, Blasenkatarrhen, Gicht, und Nierensteinen, stärkt die großen Drüsen, fördert Stoffwechsel und Zellerneuerung, kann auch bei Hautauschlag und Fußschweiß verwendet werden

 

Brombeere: (Rubus fructicosus)

Verwendete Teile: Blätter und Früchte

Eigenschaften: stopfend und reinigend

Anwendung: gegen Durchfall und Ruhr, bei überanstrengter Stimme

 

Buchsbaum: (Buxus sempervirens)

Verwendete Teile: Blätter und einjährige Zweige

Eigenschaften: fiebersenkend, haarwuchsfördernd

Anwendung: rheumatischem Fieber auch Malaria und Lebererkrankungen

 

Eberesche: (Sorbus ancuparia)

Verwendete Teile: Früchte

Eigenschaften: zusammenziehend, kühlend, ausscheidend, blutstillend, verdauungsfördernd und menstruationsregelnd

Anwendung: sind gegen Durchfall, Gicht, Rheuma, Lungenleiden und hohem Fieber, auch bei Heiserkeit,  und Stimmverlust, Magen- und Verdauungsstörungen, eignet sich auch sehr zum Herstellen von Marmeladen, da die Vogelbeeren einen sehr hohen Gehalt von Vitamin C besitzen

 

Eiche: (Quercus robur)

Verwendete Teile: Rinde, Blätter und Früchte

Eigenschaften: stopfend, blutstillend, zusammenziehend, kräftigend

Anwendung: Blut im Harn, Darmkatarrh und Koliken, Hämorrhoiden und Ausfluss

Erdbeere: (Fragaria vesca)

Verwendete Teile: Blätter , Wurzeln und Früchte

Eigenschaften: blutreinigend, hautreinigend

Anwendung: Gicht, Rheuma, Blutarmut, Akne, überforderte Leber

 

Esche: (Fraxinus excelsior)

Verwendete Teile: Blätter, Rinde, Samen

Eigenschaften: stopfend, harntreibend, blutstillend, fieber-senkend, kräftigend, zusammenziehend

Anwendung: hilft bei Blasenerschlaffung, chronischem Muskelrheumatismus, Gicht und Steinleiden. Fieber, Verstopfung, Nierenleiden, Gelbsucht und Leberleiden

 

Fichte: (Picea abies)

Verwendete Teile: frische Triebspitzen, Harz, Nadeln

Eigenschaften: anregend, antibakteriell, beruhigend, schleim-lösend, schweißtreibend, tonisierend

Anwendung: Bronchitis, (Keuch)Husten, Katarrh oberer Luftwege, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rheuma, Gicht, Rachenentzündung, Durchblutungsstörungen, Muskel-kater, Nervosität, nervöse Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit

Hagebutte: (Rosa canina)

Verwendete Teile: Blüten, Früchte

Eigenschaften: schwach abführend, harn- und schweißtreibend

Anwendung: bei verdorbenem Magen, Nierensteinen, zur Blutreinigung, bei zu starker Regel

 

Heidelbeere: (Vaccinium myrtillus)

Verwendete Teile: Getrocknete Beeren, Blätter

Eigenschaften: antibakteriell, entzündungswidrig

Anwendung: Durchfall, Ekzeme, Bartflechte, schlecht heilende Geschwüre, juckende Hautausschläge Mund- und Rachen-entzündungen, Verdauungsstörungen bei Kindern, Diabetes

Himbeere: (Rubus idaeus)

Verwendete Teile: Früchte, junge Triebe und Blätter

Eigenschaften: entzündungshemmend, stopfend, zusammenziehend

Anwendung: Durchfall, Flechten, Hautausschläge, Nierenstörungen, Frauenleiden, Fruchtbarkeitsstörung, Wechseljahrbeschwerden, erleichtert die Geburt 

 

Holunder: (Sambucus nigra)

Verwendete Teile: Blüten, Blätter, Früchte, Rinde, Wurzel

Eigenschaften: nieren- und blasenwirksam, schweißtreibend, blutreinigend, hustenlindernd, stuhlfördernd,

Anwendung: reinigt Nieren und Magen gegen Fettleibigkeit, bei Rheuma, trockenem Husten, Heiserkeit, Kehlkopf und Rachenproblemen

 

Hopfen: (Humulus lupulus)

Verwendete Teile: weibliche Zapfen und Triebspitzen

Eigenschaften: beruhigend, schlaffördernd, verdauungsfördernd

Anwendung: hilft bei Verdauungsschwäche, Leberleiden, Schleimfluss, Gelbsucht, Gallenleiden, Harnverhalten, Nierenleiden, Bleichsucht, Appetitlosigkeit, Krämpfe im Verdauungstrakt, Wassersucht, vorzeitigem Altern, vorzeitigen Samenerguss, Aphrodisiakum

 

Johannisbeere: (Ribes nigrum)

Verwendete Teile: Blätter und Früchte

Eigenschaften: schweißtreibend, blutreinigend, stopfend

Anwendung: Aterienverkalkung, Durchfall, Rheuma, Gicht, Leberbeschwerden, Arthritis, Lungenerkrankung, Harnwegserkrankung, Blutreinigung, Keuchhusten, Verbrennungen

 

Lärche: (Larix decidua)

Verwendete Teile: Harz

Eigenschaften: hustenlindernd

Anwendung: Erkältungskrankheiten, Grippe, erleichtert das Atmen

 

Linde: (Tilia grandifolia oder Tilia parvifolia) Sommer und Winterlinde

Verwendete Teile: Blüten mit Deckblätter, Blätter, Rinde, Samen

Eigenschaften: reizmildernd, schweißtreibend, hustenlindernd, krampflösend, beruhigend, schlaffördernd, blutverdünnend, harntreibend

Anwendung: bei Husten, asthmatische Erkrankung, als Schwitzkur, Aktivierung der Abwehrkräfte, Fieber 

 

Nussbaum: (Juglans regia)

Verwendete Teile: Fruchtschalen, Blätter und Frucht

Eigenschaften: schweißhemmend, blutreinigend, hautreinigend, entzündungshemmend, nerven- und gedächtnisstärkend

Anwendung: stärkt den Haarboden, zur Blutverbesserung, Blutbildung, Rheumatismus, entzündete Schleimhäute egal ob im Darm, Magen oder Rachenraum

Preiselbeere: (Vaccinium vitis-idaea)

Verwendete Teile: Beeren

Eigenschaften: zusammenziehend und antiseptisch

Anwendung: Harnwegserkrankungen, Entzündung der Blase, der Harnröhre und Nieren

Rosskastanie: (Aesculus hippocastanum)

Verwendete Teile: Blüten, Blätter und Früchte

Eigenschaften: blutreinigend, blutstillend, hustenlindernd, schmerzstillend

Anwendung: wirkt bei Hämorrhoiden, Frostbeulen, Magenkrämpfen, Ohnmachtsanfällen, Gicht, Rheuma, Bandscheibenleiden, Galle- und Milzleiden, Venen-entzündungen, Krampfadern, Verdauungsstörungen, Durchfall, Keuchhusten, Neuralgien, zu starker Monatsblutung, hilft bei Haut- und Haarproblemen, Schuppen und Flechten

 

Tanne: (Abies alba)

Verwendete Teile: frische Triebe und Harz

Eigenschaften: hustenlindernd, anregend, erfrischend

Anwendung: Atemwegserkrankungen, Verkühlung, Grippe

 

Thuja: (Thuja occidentalis)

Verwendete Teile: Zweigspitzen

Eigenschaften: hautreizend, schmerzlindernd

Anwendung: Muskel- und Gelenksschmerzen, vertreibt Müdigkeit wenn man die Spitzen etwas kaut

 

Wacholder: (Juniperus communis)

Verwendete Teile: Nadeln Beeren und Rinde

Eigenschaften: nierenanregend, magenstärkend, augenstärkend, entgiftend, harntreibend, blutreinigend, schleimlösend

Anwendung: bei schlechtem Magen, Gicht, Rheuma, Magenschwäche, Durchfall, Sodbrennen, Galle- und Leberleiden, Wassersucht, Asthma, zur Blutreinigung und Harnverhalten

 

Weide: (Salix viminalis, alba, fragilis, pentandra)

Verwendete Teile: Rinde von 2-3 jährigen Ruten

Eigenschaften: nervenstärkend, zusammenziehend, stopfend, schmerzstillend, blutstillend, fiebersenkend, schweißtreibend

Anwendung: wirkt bei Rheuma Unterleibsschwäche, Blutungen aller Art, Fieber, Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, bei geschwollenen Mandeln, entzündetem Zahnfleisch und Zahneiterungen, auch gegen Ausfluss

 

Weißdorn: (Crataegus monogyna)

Verwendete Teile: Blüten und Beeren

Eigenschaften: herzstärkend, blutdrucksenkend, nervenstärkend, kreislaufstärkend, durchblutungsfördernd

Anwendung: Degenerationserscheinung des Herzens, Stuhlträgheit, Fettsucht, Herzerweiterung, Herzklopfen, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Wechselbeschwerden, Verdauungsschwäche, fördert Durchblutung der Herzkranzgefäße

  • Bildnachweis alle Zeichnungen von Carl Axel Magnus Lindman (CreativCommons)

  • Hinweis: Calendula von Köhler (Creative Commons)

 

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