Die Korbmacherin

 

Korbwickeln ein altes Handwerk

Handwerkskunst ist sehr vielfältig, schaut euch doch einmal auf einem Kunsthandwerks,- oder Mittelaltermarkt um. Dort wird altes Handwerk noch groß geschrieben. Unsere Großeltern wussten noch um altes Handwerk und zum Glück, scheint diese alte Tradition wieder neu zu entfachen. Immer mehr Menschen widmen sich traditioneller Handwerkskunst. Ich mache Körbe.

 

Körbe mit der Technik des Wickelns herzustellen ist eine sehr alte und auf der ganzen Welt verbreitete Technik. Das Korbwickeln ist älter als das Töpfern und wurde schon in der Steinzeit verwendet. Dieses Handwerk war früher die Winterarbeit vieler Bauern. Ein selbst genähter Kräuterkorb erzählt einen Teil der eigenen Geschichte, des eigenen Hofes und Landes. 

 

Das Ausgangsmaterial für die Körbe früher war Roggenstroh, das von Hand geerntet nach dem Dreschen des Getreides anfällt. Die gereinigten und geputzten Strohhalme werden Stück für Stück aufgespaltet und danach zu einem Korb verbunden.

 

Beim Korbnähen entstehen – im Gegensatz zum Korbflechten – in ihrer Struktur dichte Körbe, die nicht nur zum Tragen dienen, sondern auch für die Lagerung von Lebensmitteln von großer Bedeutung waren und sind. Dabei werden etwa fingerstarke Garben aus Roggenstroh mit eingeweichten Weidenzweigen verbunden. Gearbeitet wird mit einer starken Nadel mit Holzgriff und mit einem „Weiden-Faden". Um die nötige Dichte der Korbwand zu erzielen, muss jeder Stich kräftig festgezogen werden.

 

Aus Gräsern, Kräutern und Blumen lassen sich schöne Körbe herstellen. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt, denn die Natur bietet allerlei Möglichkeiten Körbe zu gestalten.

 

Als Korbwicklerin gebe Dir hier einen kurzen Überblick über meine Körbe. Hast du Lust einen Workshop bei dir daheim zu veranstalten, dann komm ich gerne mit den dafür vorgesehenen Materialien.

 

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