Kelten & Germanen

Mein Buchtipp

Kelten

 

Das erste Mal wurden die Kelten etwa im 6. Jahrhundert vor Christus erwähnt. Das Wort „Kelten“ (keltoi) bedeutet übersetzt so viel wie „die Tapferen“ oder „die Edlen“.

 

Keltische Völker sind, bzw. waren: Iren, Gälen, Waliser, Gallier usw. In Irland, Schottland, England und Frankreich (Carnac) findet man immer noch Spuren und Kultstätten unserer Vorfahren. Auch in Österreich findet man Spuren der Kelten, wie etwa in Hallstatt, aber auch im Donauraum.

 

Bevor die Römer sich ausbreiteten, lebten die Kelten vor allem im Norden Europas bis runter nach Spanien und im Osten bis Anatolien. Wer jedoch die Kelten waren, kann man bis heute leider nicht mit hundertprozentiger Sicherheit sagen.

 

Wie bei den meisten Naturvölkern dieser Erde gab es auch bei den Kelten „heilige Männer“ oder „heilige Frauen“, die so genannten „Druiden“. Das keltische Wort „dru“ leitet sich von „Eiche“ ab, sie werden auch heute noch als „Eichenpriester“ bezeichnet. Am Druidentum konnte man auch die Kelten von den Germanen unterscheiden, da die Germanen „Schamanen“ hatten.

 

Die Funktion der Druiden war im Grunde wie die eines Schamanen. Sie waren Magier, Heiler, Hellseher und Berater.

 

Die Gesellschaft setzte sich in Schichten zusammen. Die Oberste waren Stammesführer und Häuptlinge, dann kamen die Druiden, als nächstes die Handwerker, Bauern und Händler und die vierte Schicht bildeten die Unfreien. Entscheidungen für das Volk wurde jedoch nur von den „Freien“ getroffen.

 

Auch die Frauen hatten bei den Kelten einen sehr hohen Stellenwert, der dann dem Christentum unterworfen wurde. Sie legten auch sehr viel Wert auf ihr Äußeres und sie trugen Schmuck wo immer es ging.

 

Die Kleider der Kelten waren meist sehr farbenfroh und setzten sich vorwiegend aus Leinen oder Fellen zusammen.

 

Die Kelten hatten einen sehr starken Bezug zu Bäumen, daher ist wahrscheinlich auch später das Baumhoroskop entstanden, aber besonders heilig war ihnen die Eiche.

 

Die Behausungen der Kelten bestanden meist aus Lehmhäusern, die mit Stroh oder Schilf gedeckt waren. Sie lebten in Dorfgemeinschaften, die meist von einem Schutzwall umgeben und gut bewacht waren.

 

Gottheiten der Kelten:

Brigid – Heil- und Schmiedekunst

Ceridwen – Erkenntnis

Lugh – Handwerks- Kriegs- und Dichtkunst

Morrigan – Krieg, Chaos, Vernichtung

 

Germanen

 

Die Germanen wurden erwähnt so um 500 vor Christi – 511 nach Christi.

Woher der Name „Germane“ kam, ist bis heute nicht wirklich bekannt. Es ist jedoch möglich, dass er sich aus dem lateinischen Wort „Germani“ das so viel wie „Brüder“ heißt, ableitet.

 

Germanische Völker waren einst: Isländer, Dänen, Norweger, Schweden, Deutsche usw. Ihr Gebiet erstreckte sich von Skandinavien ins westliche Europa bis hin ins östliche Indien.

 

Das Wichtigste für die Germanen war die Familie, sie haben die Ehe als etwas sehr heiliges angesehen und Ehebruch kam äußerst selten vor. Die Familie war für sie der Sinn des Lebens. Wenn jedoch eine Frau Ehebruch begann, konnte sie dafür verstoßen oder sogar getötet werden.

 

Das gesellschaftliche Leben war in Stände gegliedert. Die „Vollfreien“ waren im Besitz aller Rechte. Sie trugen Waffen durften Blutrache üben oder Wergeld verlangen. Wer zu den Freien gehörte war absolut Gleichberechtigt, nicht anders als der König. Jedoch konnte man sich beweisen um zur Gesellschaft der Freien zu gehören in dem man Mut, Kraft und Intelligenz beweist, denn das bedeutete Ansehen.

Entscheidungen wurden wie bei den Kelten getroffen, bei den Freien.

 

Der religiöse Führer der Germanen war der Schamane (näheres auf meiner Unterseite "Schamanismus").

 

Germanen waren groß, sehr kräftig und hatten meist rötlich bis blondes Haar, helle Haut und blaue Augen. Auch die Germanen legten großen Wert auf ihr Äußeres, doch eine große Bedeutung bei ihnen hatte der Gürtel, denn dieser war zugleich Statussymbol.

 

Die Behausungen der Germanen waren unterschiedlich. Man berichtet von Einzelgehöften, von kleineren Siedlungen aber in wenigen Fällen auch von größeren abgeschlossenen Siedlungen. Auch sie hatten Lehmhäuser.

 

Gottheiten der Germanen:

Thor – Donner und Fruchtbarkeitsgott

Freyja – Göttin der Liebe

Asen – Gott des Krieges

Wurzeln

Woher kommen wir eigentlich?

Wer sind wir?

Heute ist es wichtiger den je herauszufinden, wo unsere Wurzeln liegen.

Die Verbindung mit unseren Vorfahren herzustellen um wieder "Einheimische" werden zu können. 

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