Die Natur und Ich

 

Die Natur und ich, wir waren schon immer eins. Um ehrlich zu sein, tu ich mir tatsächlich etwas schwer mit dem Verständnis, dass wir heute so respektlos mit unserem Planeten Erde umgehen. Wie kann man die Schönheit die uns offenbart wird, nicht lieben? Ich weiß es nicht.

 

Schon als Kind hat es mich ständig hinaus gezogen, kleine Waldelfe hat man mich genannt, weil ich lieber durch die Wälder gestreift bin und mich mit Lianen von Baum zu Baum geschwungen habe (ja, in meinem Wald hat es Lianen gegeben). Es war das schönste für mich, eine Indianerin zu sein.

 

Heute ist alles anders. Die Kinder sitzen fast jede freie Minute vor dem Fernseher, Computer, Videospiel oder I-Phone. Ich verstehe euch nicht liebe Eltern, dass ihr euren Kindern so etwas antun könnt.

 

Meine Eltern kommen beide von einem Bauernhof, daher konnte ich auch hier viel lernen, besonders aber den Respekt und die Liebe zu Tieren. Kennt ihr die "Hobbit" Trilogie? Da wäre ich vermutlich die weibliche Form des "Radagast".

Da ich auch Zugang zur geistigen Welt hatte, ich habe Vorsehungen, so war mein Weg klar vorgezeichnet. Die Natur sollte fortan meine Lehrmeisterin sein.

 

Im Jahr 1994 ist mir während einer großen Krise ein wundervolles Buch über indianische Weisheiten in die Hände gefallen und ich wusste, mein schamanischer Weg hat begonnen und die Liebe zu diesem Volk würde niemals vergehen. 6 Jahre später hat mich dann ein Förster in die Lehre genommen. Ich lernte die Arbeit in einem Naturpark kennen und lieben und seitdem möchte ich in meinem Leben beruflich nichts anderes mehr tun, als in der Natur zu sein. So ist es bis heute geblieben. Heute darf ich für das größte Naturschutzgebiet auf unserem Planeten, "dem grünen Band Europas" arbeiten.

 

Und wenn man sich schon mit dem Erbe der Naturvölker auseinandersetzt, kommt man nicht drum rum, sich auch mit den eigenen Ahnen, den Kelten und Germanen zu beschäftigen. Und so ist es mir heute ein Herzensanliegen, die 8 Jahreskreisfeste im Kreise von Gleichgesinnten und Freunden zu feiern.

Ich bin das Land,

meine Augen sind der Himmel,

meine Glieder die Bäume.

Ich bin der Fels, die Wassertiefe.

Ich bin nicht hier um die Natur

zu beherrschen oder sie auszubeuten,

ich bin selbst Natur.

 

(Hopi - Volk des Friedens)

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