Bärlauchsalz

March 21, 2016

Wenn ich schon einen Jahresvorrat an Bärlauch pflücke, dann werde ich diesen natürlich auch sinnvoll nutzen. Nachdem ich schon ein Pesto (Rezept findest du HIER) gemacht habe, so werde ich die Gelegenheit noch nutzen und auch ein geschmackvolles Gewürzsalz zu zaubern.  Der Bärlauch wird ja im Volksmund auch Hexenzwiebel, Hexenzwiefel, Ramsen, Waldknoblauch, wilder Knofel oder sogar Zigeunerlauch genannt und viele der Anwendungsbereiche und Heilwirkungen hab ich HIER bereits beschrieben.

 

Der Bärlauch hat viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Allicin, Vitamin C, ätherische Öle wie Vinylsulfid oder Merkaptan, dann noch Mineralsalze, Eisen, Schleim, Zucker.

Grundsätzlich sollte man den Bärlauch ja nicht trocknen, weil all seine Wirkstoffe verloren gehen, doch zumindest ein Glas eines leckeren Bärlauch Salzes mach ich mir dann doch jedes Jahr.

 

Das Rezept für Bärlauchsalz eignet sich zum Würzen von Frühlingssalaten und Tomatensalat oder zum Aromatisieren von Suppen.


Zutaten:
80 - 100 g Bärlauch
200 – 250 g nicht jodiertes Salz (Bio versteht sich von selbst)
etwas Pfeffer


Bärlauch mit einem Wiegemesser ganz fein schneiden. Im  Backrohr bei 60 °C trocknen lassen (ca. 1 ½ Stunden).
Die getrockneten Bärlauchblätter, Pfefferkörner und 1 EL Salz in einen Mörser geben und zerstoßen.

Dann mit dem restlichen Salz vermischen und das Bärlauchsalz in Gläser füllen.
 

Mein Buchtipp für euch:

 

 

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