Musik

June 2, 2016

Wie steht ihr zum Thema Musik? Ich meine damit nicht eine spezielle Musik, sondern die, die ihr persönlich am liebsten hört? Ich bin ein großer Musik Fan, am liebsten hätte ich selber gerne immer Musik gemacht, doch leider hab ich kein Instrument gelernt. Also hab ich es irgendwie bleiben lassen. Ich trommle zwar leidenschaftlich auf meiner Djembee, aber sonst lass ich andere Musik machen.

 

Nichts desto trotz liebe ich es, mich zur Musik zu bewegen und ihr zu lauschen. Sie ist ein wichtiger Teil meines Lebens und es wäre nur halb so schön, wenn es sie nicht gäbe. Ich finde es zwar schade, dass heutzutage so viel Musik übern Computer läuft, ohne richtige Instrumente, weil ich finde, dass genau sie die Musik ausmachen. Durch das machen, das reinhauen in die Saiten oder die Tasten, kommt erst so richtig das Gefühl in jede Strophe und jede Melodie. Das ist meiner Meinung, durch den Computer etwas verloren gegangen. Doch das ist wohl Ansichtssache.

 

Ich gebe es zu, ich bin ein großer Hard Rock, Rock und Blues Fan und gestern durfte ich mir meinen absoluten Lieblingsmusiker ansehen und hören. Es ist Ex- Gitarrist von Ozzy Ossborne und zwar Zakk Wylde. Der Typ (Entschuldigung den Ausdruck) ist einfach der Hammer. Er hat Haare bis fast zum Gesäß, den Bart bis beinahe zu den Brustwarzen, Oberarme (vermutlich vom vielen Gitarre spielen) so umfangreich wie meine Oberschenkel, Außerdem eine sehr eigenwillige, rauhe Stimme und der Mann spielt Gitarre, das ist unglaublich. Viele Musiker würden ihn wohl für einen Gitarrengott halten. Damit ihr seht, dass ich nicht übertreibe, gibts natürlich ein Foto für euch vom Konzert.

 

Warum ich diesen Beitrag schreibe ist eigentlich der. Ich finde mich in der etwas härteren Riege wieder und habe einfach für mich bemerkt, dass ich durch das eher wilde abtanzen, ein ruhigerer und ausgeglichener Mensch geworden bin. Ich kann bei dieser Art von Musik einfach besser abschalten und meinen "Aggressionen" freien lauf lassen. Ich weiß schon was ihr sagen möchtet, warum gerade ich, der Mensch der doch so naturverbunden lebt und seine Berufung lebt. Das stimmt schon, aber auch bei mir kommt es mal vor, dass mich Sorgen plagen und es dann in mir drin unrund und sogar oft wütend sich anfühlt. Wenn ich jedoch härtere Musik höre, die noch dazu sehr erdig ist, mit Texten die aus dem Leben erzählen (das kann man ja bei der heutigen Hitparaden Musik schon sehr selten behaupten), dann fühl ich mich wieder frei und gut.

 

Ich hab das Album "Book of Shadows 1" von ihm schon sehr geliebt und wahrscheinlich nimmt er seine Gitarre sogar mit ins Bett keine Ahnung, aber ich denke trotzdem, dass Zakk in seiner Musik genau das ausdrückt was ihn als Menschen ausmacht. 20 Jahre später hat er jetzt sein Album "Book of Shadows 2" heraus gebracht und es ist wieder so großartig geworden. Viel Gefühl, rotzfreche Gitarrenriffs, eine rauhe Stimme und trotzdem so viel Gänsehaut Feeling. Ich liebe es.

 

Vielleicht ist ja an dem Spruch tatsächlich etwas dran: "Harte Schale, weicher Kern!"

Hier das ganze neue Album von ihm. Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.

 

 

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