Naturgewalten

July 4, 2016

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat sich die Natur wieder einmal von ihrer gnadenlosen Seite gezeigt. Manchmal kann sie wirklich unbamherzig, wild und unberechenbar sein. Keine 10 km von meinem Heimatort weg, war ein so schweres Gewitter, dass innerhalb weniger Minuten ein kleiner Bach zu einer reißenden Bestie wurde. Tonnenweise stürzte das Wasser vom Himmel, so etwas habe ich selbst noch nie in meinem Leben gesehen. Eine sinnflutartige Sturzflut ran durch das Haus und Grundstück einer lieben Freundin.

 

Der Samstag zeigte sich als sehr schöner Tag und meine Freundin hat ihren 50 Geburtstag und den Tag der offenen Tür für ihre Kräuterstube gefeiert - im Waldfeental wie sie es selbst nennt. Wer dieses Tal kennt sieht es ebenso als elfenhaft, mit seinen Wäldern, Bächen und steilen Felsformationen. Sie, andere Freunde und Bekannte haben in den letzten Monaten viel gehandwerkt um diesen Kräuterstadl aufzubauen. Einige Stunden später war alles weg. Ein tiefer Krater zeigt sich jetzt unter dem durchspülten Raum. Innerhalb einer Stunde regnete es 57 Liter.

Normalerweise ist der Kettenbach ein nettes, dahin gurgelndes Bächlein, der sich fast rund um das Haus schlängelt. Eine alte Frau ist gestern vorbei gekommen, sie sagte mir, sie sei in diesem Haus geboren worden und auch aufgewachsen, doch in ihrer langen Lebenszeit, habe sie diesen Bach nie so gesehen - so eine Sturzflut hat es in all den Jahren nicht gegeben.

 

Die anwesenden Gäste wurden komplett vom Wasser überrascht und konnten nur mehr verängstigt in den Wald flüchten. Sie mussten im dunkeln dabei steil bergauf laufen, viele hatten Kinder bei sich. Diese waren natürlich völlig schockiert. Am Hügel oben steht ein Bauernhof, 40 Minuten mussten sie dorthin laufen. Die netten Bauersleute versorgten zum Glück die völlig verstörten Menschen. Das Waldfeental wurde richtig gehend ausgelöscht. Sabin ist alleinerziehende Mutter und hat in dieser Flut 80% ihres Habes und Gutes verloren. Das Haus ist auf unbestimmte Zeit unbewohnbar.

 

Viele Helferlein haben sich gestern eingefunden um einmal das Haus und den umliegenden Garten vom gröbsten Schlamm zu befreien und die nassen Möbel, Kleidung usw. zu entfernen. Es wird selbstverständlich noch einige Zeit dauern, bis der komplette Schmutz wieder entfernt ist. Außerdem liegen jede Menge Nägel und Glasscherben im Garten - nicht ungefährlich für Gäste mit Kindern und Hunden.

 

Hier anhand weniger Bilder das Ausmaß der Katastrophe:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich appelliere jetzt an euer Herz liebe Naturspirit Freunde. Wir haben alles was wir brauchen. Ein trockenes Zuhause, Möbel, Klamotten am Leib und viellleicht auch keine Geldsorgen. Sabin hat gar nichts mehr und ihr wisst ja wie das mit Versicherungen so ist. Es wird Monate dauern, bis sie etwas Geld sieht und 100 % vom Schaden bekommt man natürlich auch nie beglichen. Vielleicht habt ihr ein paar Euro für Sabin übrig, damit sie im Waldfeental ihre Kräuterstube von neuem aufbauen kann.

 

Ich habe über 27.000 Fans, ein paar Euro werden doch einige von euch BITTE übrig haben.  Ihr könnt euch doch sicher noch an meine Spendenaktion erinnern, die ich für meine Renovierung ins Leben gerufen habe, dieses Spendensparbuch gibt es natürlich noch, da könnt ihr das Geld für meine Freundin hin spenden.

 

 

Beitrag ist nicht mehr aktuell und Spendenaktion beeendet!

 

 

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