Aschenbrot

July 7, 2017

Seit einigen Wochen steht fest, dass ich auf einer Burgruine in meiner Nähe eine mittelalterliche Kräuterwanderung durchführen kann. Ich hab sie mit einer Kollegin ausgetüfftelt und am Sonntag 9. Juli ist die erste Führung, die heißt, Aschenbrot und Kräutersüppchen - Kochen wie im Mittelalter.

Hier gehts zu den Terminen: Aschenbrot und Kräutersüppchen

 

Wir kochen natürlich authentisch und haben uns Gedanken darüber gemacht, wie im Mittelalter überhaupt gekocht worden ist, speziell im 13. Jahrhundert. Also sind wir auf die Suche nach einem guten Buch gegangen und wurden auch fündig. Wir haben natürlich gleich gekocht und ausprobiert, ich durfte das Aschenbrot ausprobieren.

Und da Brot backen auch ohne Backofen und Sauerteig geht, sondern mit einem einfachen Lagerfeuer, so gibt es jetzt die detailierte Anleitung dazu.

Das Aschenbrot ist eine Art Fladenbrot ohne Germ (Hefe) und wird in der Asche, bzw. der Glut gebacken.

 

Grundrezept: (für etwa 5 Handflächen große Fladen)

1 Tasse Vollkornmehl

1/2 Tasse Wasser

Etwas Salz

Kräuter

Du vermischt alle Teile zu einem geschmeidigen Teig. Wenn dieser noch etwas "patzig" sein sollte, dann gib einfach noch etwas Mehl dazu.

Du formst dann mit deinen Händen eine Art Kugel, die du dann einfach auf der Handfläche flach drückst.

Wenn du ein Lagerfeuer gemacht hast, dann legst du vorher schon in die Glut ein Stück Stein oder Platte, die etwas flacher sind, denn der Boden sollte schon sauber und appetitlich sein und es hat den Vorteil, dass er schon heiß ist.

Die Fladen legst du dann auf den Stein. Du gibst anschließend Asche und Glut darüber und lässt sie für einige Minuten backen. Die Asche kannst du dann runter blasen und sollte ein klein wenig Fladen leicht verbrannt sein, so kannst du das mit dem Messer locker runter kratzen.

Schmeckt einfach vorzüglich, besonders zu Gegrilltem.

 

Mein Buchtipp für euch:

 

 

 

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