Kastanientinktur


Die Kastanie ist derzeit wieder in aller Munde. Besonders als Waschmittel hat sie in unsere Haushalte Einzug gehalten. Deswegen ist mir auch danach, dass ich über das Wunder Kastanie in anderer Form berichte. Mit Kastanien kann man nämlich mehr machen als nur basteln oder an Wildschweine verfüttern. Ich hab auf Facebook schon das Waschmittel und das Shampoo vorgestellt und heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, dass auch mir noch etwas neu ist - die Kastanientinktur.

Bei all den guten Rezepten und Tipps rund um die Kastanie, sollten wir uns wohl einen Vorrat wie für die Apokalypse zulegen, weil wir so viele benötigen, aber ich denke, jeder kann sich herausnehmen was er für sich und seine Bedürfnisse braucht.

Eine großartige Möglichkeit zur Anwendung der heilsamen Kastanien sind selbst gemachte Tinkturen. Die wertvollen, gefäßstärkenden, zusammenziehenden, durchblutungsfördernden und antibakteriellen Wirkstoffe werden im Alkohol gebunden und können später vielseitig verwendet werden. Auszüge in Alkohol hergestellt halten auch sehr lange, wenn man sie nicht gleich aufbraucht.


Verwendung finden diese für


  • Husten

  • Krampfadern und geschwollene Füße

  • Ekzeme und andere Hautprobleme wie Akne und Entzündungen

  • Wunden, offene Beine und Geschwüre

  • Venenerkrankungen und – entzündungen

  • Gelenkschmerzen und Rheuma

  • Hexenschuss und Ischias

  • Arteriosklerose

  • Hämorrhoiden

Tinktur Herstellung

Und so gehts - hier das ganz einfache Rezept: 20 Stück Kastanien (schälen und klein schnippseln) 1 l Schnaps oder Weingeist (etwa 40%ig ist optimal und wenn möglich BIO)

Alles in ein Glas zusammen geben und ca. 6 Wochen lang an einem warmen und sonnigen Ort stellen und auch hin und wieder mal schütteln. Danach absieben, in Flaschen füllen und fertig.


Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

Kastanienwaschmittel

Kastanien - Rosmarinshampoo


Mein Buchtipp für euch:



(c) 2015  - 2020 by Tanka´s Naturtipps - Näheres siehe Impressum                                                                               Texte und Fotos  (c) Naturspirit