Aromatisches Rosenwasser


Die Rose gilt ja schon seit vielen Epochen als Sinnbild für die Liebe. Keine andere Blume wird in Liebesdingen verschenkt oder damit in Verbindung gebracht, wie die Rose. Doch diese Pflanze kann viel mehr als schön sein. In letzter Zeit lese ich immer wieder mal von Rosenwasser, besonders jedoch, dass es sehr gut für die Haut sein soll und zwar gegen die unterschiedlichsten Probleme; Rötungen, Entzündungen, Pickel, müder Haut und als Duftwasser. Aber du kannst Rosenwasser auch zum Kochen verwenden. Es riecht nicht nur gut, sondern schmeckt großartig als Dressing in Salaten oder als Würzmittel in Gerichten wie etwa in der indischen und arabischen Küche. Es verfeinert außerdem den Geschmack von Marzipan. Als Duftwasser erfrischt es die Haut und wirkt nachhaltig kühl an warmen Sommertagen.

Ich zeige dir 2 Rezepte mit einer einfachen Anleitung von Rosenwasser sowohl als Duftwasser, als auch zum Kochen. Wenn möglich, verwende doch Rosenblätter eigenen Garten.

Wenn man bei Rosen das volle Aroma haben möchte, dann ist die beste Zeit zu ernten, der frühe Morgen, denn da ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Wie du vermutlich selber schon festgestellt hast wenn du bei einer Rose riechst, so duften die unterschiedlichen Sorten auch unterschiedlich stark. Schwächer duftende kann man nur zum Kochen verwenden, während sich aus den intensiv duftenden Rosen auch Parfum herstellen lässt. Je reifer die Rosen, desto süßer ihr Geschmack.

So, jetzt gehts los.

Rosenwasser als Kochwasser

1. Sammle ungefähr 400 - 500 g frische Rosenblütenblätter. Denn bitteren weißen Blattansatz aus der Blüte schneiden.

2. Dann gibst du 100 g Rosenblüten in einen Topf. Etwa 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und damit die Blütenblätter übergießen.

3. Der daraus entstandene Sud etwa eine Stunde lang ziehen und abkühlen lassen. Die Blätter werden durch ein Sieb abgeseiht. Sie werden nicht mehr verwendet. Der übrig gebliebene Rosensud wird wieder gebraucht. (Siehe Schritt 4)

4. Der Topf wird gesäubert und die nächsten 100 g Rosenblütenblätter werden hineingelegt. Der Sud, wie bei Schritt 3 wird wieder zum Kochen gebracht und die Schritte wie oben beschrieben werden wiederholt.

5. Diese Abläufe werden auch mit den nächsten 100 g der Blütenblätter durchgeführt, bis alle Rosenblätter aufgearbeitet sind.

6. Das gesamte Rosenwasser, dass daraus gewonnen wurde, wird in dunkle Flaschen zum Aufbewahren umgefüllt und trocken und kühl gelagert. Es hält etwa ein Jahr.


Rosenwasser als Duftwasser

Wenn du ein Duftwasser bzw. Parfum herstellen möchtest, dann brauchst du folgende Zutaten:

  • 400 - 500 g frische Rosenblätter

  • 1 Liter destilliertes Wasser

  • Topf mit Deckel

  • Schneidebrett

  • Messer

  • Sieb

Tipp: Das Rosenwasser wird in 4 Schritten hergestellt - und hier dazwischen liegen zwei Tage. Man verwendet also zwischen den Arbeitsschritten immer frische Rosenblätter.

1. Zu Beginn benötigt man wieder 100g frische Rosenblätter. Der Blattansatz wird wieder weg geschnitten.

2. Der Topf wird mit destilliertem Wasser gefüllt, die Rosenblätter kommen mit hinein. Dieser Sud sollte jetzt 2 Tage stehen, damit er ziehen kann.

3. Die Rosenblätter werden abgesiebt, jetzt bleibt nur das Rosenwasser übrig. Dann werden zum zweiten Mal 100 g der frischen Rosenblätter in den Topf gelegt und wieder zwei Tage lang stehen gelassen. 4 - 5 x, je nachdem wie viele Rosenblätter mal geerntet hat, wird dieser Prozess wiederholt.

4. Das Rosenwasser ist fertig, wenn man zum Schluss den ganzen Sud abgeseiht hat. Es sollte ebenfalls in dunkle Flaschen umgefüllt und kühl und dunkel gelagert werden.

Wenn man das Rosenwasser als Parfum verwenden möchte, dann gibt man dieses in eine kleine Sprühflasche.

Aber Vorsicht! Der Duft von Rosenwasser soll eine erotisierende Wirkung haben. Schon die alten Ägypter oder Römer wussten um dieses aphrodisierende Duftwasser. benutzt. Probieren Sie es bei einem Date aus.

Achtung!

Das duftende Rosenwasser hat jedoch eine tiefrote Farbe, die Kleidung einfärbt. Man sollte daher das Parfum nur auf die Haut auftragen, nicht auf die Kleidung!

Die Menschen in deiner Umgebung werden es lieben, eure

Tanka

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