Jahres (Un)kräutersalz herstellen


Ich liebe ja ungewöhnliche Salze, daher lasse ich mir jedes Jahr auch so einige interessante Mischungen einfallen. So ähnlich, wie ich es normalerweise beim Jahreshustensaft mache, so stelle ich auch mein jährliches Salz her. Sobald die allerersten Kräuter ihre Köpfe durch die Erde stecken, fange ich an, diese Kräuter zu sammeln. Ich schichte sie von Woche zu Woche mit Salz auf, bis ich im Herbst keine Kräuter mehr finde. Es schmeckt so unglaublich wunderbar, ist sehr leicht herzustellen und ein tolles Geschenk zu jedem Anlass.


Welche Kräuter eignen sich?


Natürlich alles, was du das ganze Jahr über an Wildkräutern findest, vorausgesetzt, du kennst diese Kräuter auch gut. Pflücke nichts, was du nicht kennst. Natürlich kannst du auch Blüten dafür nehmen, doch ich mache meist ein Blütensalz ohnehin extra. Bisher habe ich schon so einige Kräutlein in mein Glasgefäß gefüllt:

  • Sauerampfer

  • Scharbockskraut (vor der Blüte sammeln)

  • Sauerklee

  • Bärlauch

  • Birkenblätterknospen

  • Giersch

  • Gundelrebe/Gundermann

  • Vogelmiere

  • Löwenzahnblätter

  • Feldquendel

  • Spitzwegerich

  • Schafgarbe

  • Vogelmiere

Je nachdem, ob ich es für ein Geschenk mache, verwende ich oft grobkörniges Salz, wie am Titelbild erkennbar oder eben ein ganz feines, sodass ich es am Ende des Jahres nur mehr in die Küchenmaschine gebe, um alles miteinander zu zerkleinern. So wird es ein wirklich feines und schmackhaftes Salz. Wenn dir die Kräuter aus der Natur zu wenig sind, dann kannst du selbstverständlich auch einige Küchenkräuter dazugeben. Wie eben jeder mag.



Zum Rezept


Was brauchst du?

  • Ein hochwertiges Salz (österreichisches Natursalz, Himalayasalz)

  • Kräuter deiner Wahl

  • Glasgefäß

Ich verwende beim Jahressalz ausschließlich frische Kräuter, weil Salz diese ja ohnehin konserviert. Frische Wildkräuter haben einfach ein intensiveres Aroma.

Ich gebe ins Glasgefäß zuerst eine dünne Schicht vom Natursalz hinein. Danach lege ich meine wilden Kräuter darüber, sodass man vom Salz nichts mehr sehen kann. Dann kommt wieder eine Schicht Salz. Zwischendurch, wenn es vielleicht die Witterung nicht zulässt, dass man Kräuter sammelt, verschließe ich das Gefäß und lasse das Salz etwas ziehen. Nach und nach kommen dann immer wieder eine Lage Kräuter und eine Lage Salz darüber. Ich mache das meist so lange, bis entweder das Glas voll oder das Jahr zu Ende ist.


Tipp: Verwende ruhig auch die Triebspitzen der Nadelbäume, die verleihen dem Salz ein wirklich würzigen Waldcharakter. Ich liebe es.


Viel Freude beim Ausprobieren und sammeln der Wildkräuter, eure

Tanka


In diesem Buch kannst du dich inspirieren lassen:


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