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Johanniskrautsalbe - das Gold der gelben Blüten


Rotöl oder Johanniskrautöl ist ja mittlerweile sehr bekannt, doch die Salbe ist bisher noch eher stiefmütterlich behandelt worden. Die Johanniskrautsalbe ist sehr vielseitig einsetzbar. Etwa bei Muskelverspannungen, bei Beschwerden des Ischiasnervs, bei Bandscheibenproblemen, Rheuma, Gicht, Neurodermitis, leichten Verbrennungen oder Insektenstichen. Für die Rotölsalbe brauchst du zuerst ein Rotöl. Wie man dieses herstellt, kannst du hier nachlesen, dazu habe ich bereits vor einigen Jahren einen Beitrag geschrieben. Johanniskrautöl/Rotöl


Das Johanniskraut


Das Johanniskraut ist ein sehr wertvolles Heilkraut, vielleicht hat man ihm deshalb auch den Namen "Herrgottsblut" gegeben. Ich persönlich finde ja, dass es eines der heilvollsten Kräuter überhaupt ist. Viele kennen es ja, wenn man eine Blüte pflückt und zusammendrückt, dann kommt ein roter Farbstoff heraus. Diesen nennt man Hypericin. Dieser kommt als Arzneistoff, hauptsächlich im Antidepressivum vor.



Das Johanniskraut ist ein richtiges Sonnenkraut, so steht die Hochblüte auch etwa um die Zeit der Sommersonnenwende. Meist kann man sie bis August pflücken. Es hat die Fähigkeit, das Licht der Sonne zu speichern und es gibt unzählige Sagen und Geschichten über diese tolle Pflanze. Es hat sehr viele heilvolle Inhaltsstoffe wie: ätherische Öle, Beta-Sitosterol, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Hyperforin, Hypericin, Myristinsäure, Phytosterole, Stearin, Taraxasterol und viele andere.


Die Salbe


Du brauchst im Grunde nur 2 Zutaten, der Aufwand ist also nicht sehr groß, doch wofür du sie einsetzen kannst, einfach großartig.


Zutaten:

  • 50 ml Johanniskrautöl

  • 5 g Bienenwachs

Zubereitung:

Die Zutaten werden abgewogen und im Wasserbad oder feuerfestem Glas geschmolzen und gut miteinander verrührt. Damit die Salbe eine cremige Konsistenz erhält, rühre ich sie mit einem Schneebesen dann wieder kalt. Das musst du jedoch nicht tun. Wenn alle Zutaten geschmolzen sind und gut miteinander vermischt, dann kannst du die fertige Salbe in sterile Tiegel füllen.



Die Johanniskrautsalbe auskühlen lassen und erst dann verschrauben oder sofort benutzen, wenn nötig. So habt ihr auf jeden Fall eine tolle Hausapotheke zuhause, man weiß ja nie. Habt einen feinen Sommer, bis bald, eure


Tanka



Grüne Kosmetik von Gabriela Nedoma:


4 Comments


Was könnte man als Ersatz für Bienenwachs nehmen. Bin allergisch dagegen.

Herzliche Grüße Christina


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Mikota
Mikota
Jul 16, 2022
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Du kannst Wollwachs der Schafwolle verwenden, das nennt sich Lanolin oder auch Olivenbutter. Natürlich geht auch Kokosöl oder Kakaobutter, doch diese werden sehr weit eingeschleppt, was widerrum nicht nachhaltig ist.

Lg Karin

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Wie lange ist eine solche Salbe haltbar und kann ich auch das Johanniskrautöl vom Vorjahr verwenden? Dankeschön ❤️

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Mikota
Mikota
Jul 16, 2022
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Die Salbe ist kühl gelagert mindestens ein Jahr haltbar :)

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