Weinsalz aus Weinresten mit Rosmarin oder anderen Wildkräutern


Ein wundervolles herbstliches Geschenk oder Mitbringsel zu einer Einladung habe ich heute für euch vorbereitet. Kräutersalze sind als Geschenk ja immer beliebt, aber ein Salz aus Rotwein ist dann doch etwas seltenes und besonderes. Und da ganz besonders jetzt, auch die Zeit des Wildessens ist, passt dieses Gewürzsalz so richtig gut in jede Küche. Rotweinsalz, besonders mit Rosmarin, sind ein Gedicht zu Wild,- oder Rindfleisch Gerichten.


Dieser Geschmack ist einfach unvergleichlich, genauso wie seine Farbe. Aber auch zu anderen roten Gerichten wie etwa das Würzen von Pasta Saucen, Rotkraut oder rote Rüben, eignet sich dieses herrliche Salz bestens. Sollte es dir einmal passieren (wie mir zum Beispiel), dass wo Wein stehen bleibt, den keiner mehr trinkt, dann hast du die wunderbare Möglichkeit, einfach aus Resten so eine farbige Schönheit zu zaubern.


Wenn du natürlich gerne Wein trinkst, dann wirst du vermutlich auch geschmacklich variieren. Einmal ist es ein Zweigelt, dann ein Merlot oder auch ein Blauburgunder. Du wirst merken, dass auch das Salz den großartigen Geschmack des Weines annimmt.


Herstellung von Rotweinsalz


Zutaten:

  • 500 g Salz, grobes/feines (oder vielleicht beide)

  • 100 ml Rotwein

  • 40 g Rosmarinnadeln (frisch oder getrocknet) oder alternativ Wildkräuter


Zubereitung:

Ich mache es normalerweise so, dass ich mir jeweils die Hälfte nur reines Rotweinsalz herstelle und die andere mit Wildkräutern oder Rosmarin. Beim groben Salz gebe ich meist Kräuter zu, weil diese sich auch großartig für eine Mühle eignet, das andere feine Salz, bewahre ich gut in schöne Gläser auf. Wenn man es hochrechnet, dann besteht das Rotweinsalz letztendlich aus etwa 20 % Rotwein.



Beide Zutaten werden so miteinander vermischt, dass das Salz gerade so mit Wein bedeckt ist. Kurz stehen lassen, dann die überschüssige Flüssigkeit abgießen, das mit Wein vollgesogene Salz auf einem Backblech ausbreiten und bei etwa 50 - 60 °C Ober-/Unterhitze im Backofen für zwei bis drei Stunden trocknen lassen.



Wenn du Zeit hast, kannst du es natürlich an einem warmen Raum trocknen, da wird es aber einige Tage dauern. Ich hoffe, du hast viel Freude beim Nachmachen, du wirst sehen, so ein Mitbringsel ist immer eine Augenweide.



Herzliche Grüße, eure

Tanka


Der heimische Freya Verlag hat ein tolles Buch über Kräutersalze herausgebracht:




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