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Fichtenwipferl Senf




Aus unseren hellgrünen, frischen Trieben der Fichte, lässt sich ja wirklich so manches wunderbare Rezept zaubern. Und Fichtenwipfel können auf jeden Fall so viel mehr als nur Hustensirup. Ich hab wirklich schon so allerhand damit ausprobiert. Sie schmecken zu Süßspeisen, doch selbst als Pesto (sowohl pikant als auch süß), oder als Balsamico Creme, die Wipferl schmecken einfach einzigartig.


Und Senf selber machen, ist wirklich ganz einfach und so kannst du deine Dosis Wildkräuter auch hier mit hineinnehmen. Natürlich kannst du Wildkräuter auch einfach in einen fertigen Senf unterrühren, doch einen frischen Senf aus den Körnern herstellen, ist äußerst delikat.


Und noch einen Vorteil hast du dabei, wenn du Senf selber machst. Du sparst dir den kompletten Verpackungsmüll, benötigst weniger Geld und du selber bestimmst, welche Zutaten in den Senf hinein kommen. Natürlich gibt es auch tollen Bio Senf, doch in den meisten Produkten sind Inhaltsstoffe drin, die ich meist nicht mal aussprechen kann. Ist doch toll oder?



Senfpflanze


Der Senf als Pflanze gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und sieht auf den ersten Blick so aus wie der Raps (natürlich die gleiche Familie). Aber auch das Wiesenschaumkraut oder die Brunnenkresse, gehören zur gleichen Familie. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe - die Senfölglykoside haben unglaublich tolle Eigenschaften. Sie wirken gegen Pilze, Bakterien und Viren, aber sie stärken auch unseren Darm und das Immunsystem. Also auch noch gesund.


Senf Rezept


Zutaten:

  • 50 g Bio-Senfkörner

  • 50 ml Weißwein

  • 50 ml Apfelessig

  • Salz zum Abschmecken

  • 1-2 TL Honig (oder nach Geschmack)

  • 1 große Handvoll kleingehackter Fichtenwipfel


Die Hauptzutaten, hellgrüne Fichtenwipferl und Senfsaat


Zubereitung:

Die Senfkörner in einer Mühle pulverisieren. Jedoch dabei aufpassen, dass die Mühle dabei nicht zu heiß läuft, denn dann wird das Senfmehl nämlich bitter und für den Senf ungenießbar. Lieber wieder kurz warten und dann nochmals einschalten. Die Senfkörner sollten wirklich ein feines Mehl sein.


Die restlichen Zutaten also; Fichtenwipfel, Weißwein, Apfelessig, Salz und Honig in eine Schüssel zusammengeben und zu einem richtigen Mus pürieren. Wenn es ganz fein ist, langsam das Senf-mehl unterrühren. Anschließend in Gläser füllen und mindestens 2 Wochen rasten lassen, damit die Schärfe etwas zurück geht. Er ist sonst schon so richtig scharf.



Der fertige Senf hält kühl gelagert etwa ein halbes Jahr und schmeckt wunderbar zu gegrilltem, als Salatdressing, zur Jause, zu Käse und vielem mehr. Viel Freude mit dem Rezept, eure


Tanka

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