Erdbeerzucker


Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Derzeit lachen uns verführerisch überall die roten süßen Früchte an und sagen uns: "nasch mich". Während der Hauptsaison könnte ich mich doch glatt von Erdbeeren ernähren - ausschließlich. Abgesehen davon, dass sie sehr lecker ist, hat die Erdbeere auch noch einige andere gute Eigenschaften. Sie reinigt und entgiftet den Körper, besitzt viel Vitamin C und man kann mit ihr sogar einige Pfunde verlieren.

Die Erdbeere besteht aus 90% Wasser, Kalium und hat pro 100 Gramm nur 32 kcal. Die Erdbeere schlägt sogar die Zitrone beim Vitamin C Gehalt. Sie besitzt auch noch Spurenelemente und Calcium, dass die Stimmung fördert und zur Produktion von Glückshormonen beiträgt. Praktisch, die Erdbeere macht uns sogar glücklich. Für alle die einen hohen Blutdruck haben, viel Erdbeeren essen, diese wirkt auch noch Blutdrucksenkend. So, genug der gesunden Worte, jetzt hab ich ein Rezept für Euch.

Ich habe heuer etwas ganz leckeres aus Erbeeren gezaubert. Einen Zucker, den man für alle möglichen Süßspeisen wie etwa Eis, Desserts, Müsli und einiges mehr verwenden kann. Der Zucker hat außerdem den unvergleichbaren, typischen Erdbeergeschmack.

Da in meiner Gegend die Walderdbeeren noch nicht reif sind, nehme ich nur Erdbeeren vom Feld, doch die müssen Bio sein. Ansonsten kann man beide Sorten sehr gut mischen.


Hier das Rezept


Zutaten:

200 g Walderdbeeren und/oder Gartenerdbeeren gemischt

10 Blätter oder Triebspitzen von krause Minze, Schokominze usw... (muss aber nicht sein, wenn man nicht möchte)

1 kg Birkenzucker/Xylit (es kann auch Rohrzucker sein)

Zubereitung:

Die Erdbeeren schnipsel ich klein und mische sie mit dem Zucker. Dann schmeiße ich alles in einen Mixer und mahle es gut durch.

Die ganze Masse lege ich auf ein Backpapier und verteile es gleichmäßig. Dann lege ich die Masse ins Backrohr bei etwa 50 Grad und lasse jedoch die Backofentür offen.


Du kannst es natürlich auch so machen, dass du nur die Erdbeeren pürierst und erst wenn diese Maße trocken ist, mit dem Zucker vermischen. Ich habe beides ausprobiert, von der Zeit her, ist kaum ein Unterschied.


Ihr könnt das ganze natürlich auch auf ein sonniges Fensterbrett legen. Nicht schrecken, dieser Vorgang kann eine ziemliche Zeit in Anspruch nehmen. Da spreche ich nicht unbedingt von Tagen, sondern eher Wochen. Es dauert einfach, bis die ganze Feuchtigkeit der Erdbeeren entweicht. Der fertige Erdbeerzucker wird dann vermutlich Klumpen haben - daher mahle ich alles noch einmal in der Küchenmaschine.

In Gläser abfüllen - fertig.

Viel Freude und Genuss beim Nachmachen, eure

Tanka

Mein Buchtipp für euch:


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