Gesunde und natürliche Zahnpaste


Über Zahnpflege im Allgemeinen habe ich ja schon einen Artikel geschrieben und das man Alternativen wie Birkenzucker (Xylit) und auch Steinsalz verwenden kann, doch wenn du trotzdem geschmacklich etwas im Mund haben möchtest, dann liegst du mit einer selbst gemachten Zahnpaste ganz richtig. Da weißt du wenigstens was drin ist.

Was ist eigentlich in herkömmlichen und mittlerweile umstrittenen Zahncremen so drin?

  • Asparatam, ist ein synthetischer Süßstoff, der als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt wird

  • Carrageenan, steht im Verdacht eine entzündungsfördernde Wirkung zu haben

  • Mikro Plastik Partikel, wie ja leider in allen Kosmetikbereichen

  • Sorbit, Zuckeraustauschstoff wirkt nachweislich kariesfördernd

  • Fluoride, Rattengift das den Stoffwechsel hemmt, hat auch zur Folge, dass man sich schlecht fühlt. In großen Mengen macht es Zähne porös.

Also alles sehr leckere Zutaten, dass einem beim Lesen schon schlecht wird. Drum ran ans Selbermachen, es dauert nicht mal lange. Ich stelle dir 2 Varianten von Rezepten vor, ich nehme ausschließlich die Erste, weil ich den Transport von Kokosöl nicht fördern möchte. Heilerde wird jedoch sowohl in Österreich als auch in Deutschland abgebaut. Wenn ich mir eine Zahnpaste mache, dann nehme ich getrocknete Kräuter aus meinem eigenen Garten, du kannst jedoch auch ätherische Öle dafür verwenden. Welche Kräuter eignen sich für Zahncremen?

Ätherische Öle

  • Pfefferminzöl

  • Nelkenöl

  • Salbeiöl

  • Rosmarinöl

  • Zitronenöl

  • Propolisöl

Pfefferminze: Wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und wirkt Mundschleimhaut-entzündungen entgegen.

Nelken: Sind desinfizierend, betäubend und schmerzstillend, wirkt gegen Bakterien und Viren.

Salbei: Antibiotisch und antibakteriell und einsetzbar bei Mundschleimhaut,- und Zahnfleischentzündungen.

Rosmarin: antibakteriell, entzündungshemmend, schmerzstillend, bei Entzündungen einsetzbar.

Zitrone: Ebenfalls entzündungshemmend, antiseptisch, antibakteriell. Besonders bei Zahnfleischentzündungen anwendbar.

Probolis: Natürliches Antibiotikum, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, schmerzlindernd und wundheilend.

Herstellung Zahncreme

Über die Wirkung der ätherischen Öle wisst ihr jetzt Bescheid, dass heißt ihr könnt also wählen, welche Zutaten euch wichtig sind. Natürlich könnt ihr auch alle dazugeben. Manchmal gebe ich Aktivkohle dazu, es dient als natürliches Bleichmittel für weiße Zähne. Aktivkohle wird aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder petrochemischen Stoffen hergestellt. Als Ausgangsmaterialien dienen dabei Holz, Torf, Nussschalen, Braun-, Steinkohle und einige andere Stoffe.

Variante 1:

  • 1-2 EL Heilerde

  • ¼ TL Natron

  • 1 TL Xylit

  • ¼ TL Aktivkohlepulver

  • Etwa 2 TL Wasser

  • Ätherische Öle oder Kräuter deiner Wahl

Zubereitung:

Tipp: Es gibt unterschiedliche Farben und gemahlene Heilerden. Verwende das ganz feine Pulver und wenn dir die braune Farbe zu unappetitlich erscheint, dann kannst du auch ein helles Pulver kaufen.

Für ein kleines Glas Zahnpasta mischt du ein bis zwei Esslöffel der Heilerde mit dem Wasser zu einem Brei. Dem Pulver wird nun die Messerspitze Natron und der TL Xylit zugefügt. Dann wird die Menge noch einmal zu einem geschmeidigen Brei verrührt.

Falls die Masse noch nicht süß genug ist, noch etwas zufügen oder wer auf Xylit verzichten möchte, der verwendet als Alternative Stevia. Für weißere Zähne fügt man etwas von dem Aktivkohle Pulver hinzu. Wenn alles angerührt ist, kannst du von der Konsistenz schauen, wie viele Tropfen der ätherischen Öle hinzugefügt werden können. Ich nehme ausschließlich getrocknete Kräuter, die ich vorher sehr fein mörsere oder in der Küchenmaschine mahle. Das werden in etwa 4 - 5 TL Kräuter sein. Wenn die Paste fertig ist, in Gläser abfüllen.

Variante 2:

Für alle Fans von Kokosöl.

  • 4-5 EL Kokosöl

  • 2-3 EL Natron

  • Xylit oder Stevia nach Geschmack

  • 10-20 Tropfen ätherische Öle

Zubereitung:

Du schmilzt das Kokosöl am Herd, damit es sich besser verrühren lässt. Dann gibst du das Natron mit dem Xylit oder Stevia dazu. Nun werden die Zutaten mit einem Löffel gut miteinander vermengt. Ein bisschen warten, bis die Masse wieder fest geworden ist. Je nach Festigkeit kannst du dann die ätherischen Öle deiner Wahl zugeben. Wenn du die Zahnpasta bei Zimmertemperatur lagerst, bleibt sie schön weich. Die fertige Paste gibst du wieder in Gläser. Die Kokoszahncreme kannst du mit einem kleinen Löffel auf die Zahnbürste aufgetragen.

Alle selbst gemachten Zahnpasten halten auf jeden Fall einige Wochen. Achte aber darauf, dass nur kleine Mengen davon hergestellt werden.

Vielleicht hast du auch schon einmal über eine gesunde Alternative von Zahnbürsten nachgedacht. Ich putze seit vielen Jahren mit einer Holzzahnbürste. Diese fühlt sich auf Zähnen wirklich großartig an. Es gibt Bambus und Buchenholz Zahnbürsten, wobei ich letzteres verwende, weil diese wieder regional erzeugt und nicht von weither eingeschleppt werden.

Also tun wir etwas, für gesündere Zähne, eure

Tanka

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Mein Artikel über Zahnpflege.

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